Datenbaustein für Verbindungsparametrierung
Um die Kommunikationsverbindungen bei TCP und ISO on TCP zu parametrieren, legen Sie einen DB an, der die Datenstruktur aus dem UDT 65 "TCON_PAR" enthält. Diese Datenstruktur enthält die notwendigen Parameter, die Sie zum Aufbau der Verbindung benötigen. Für jede Verbindung benötigen Sie solch eine Datenstruktur, die Sie auch in einem globalen DB zusammenfassen können.
Der Verbindungsparameter CONNECT der Anweisung "TCON" enthält einen Verweis auf die Adresse der zugehörigen Verbindungsbeschreibung (z. B. P#DB100.DBX0.0 Byte 64).
Aufbau der Verbindungsbeschreibung (UDT 65)
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Byte |
Parameter |
Datentyp |
Startwert |
Beschreibung |
|---|---|---|---|---|
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0 bis 1 |
block_length |
WORD |
W#16#40 |
Länge des UDT 65: 64 Bytes (fest) |
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2 bis 3 |
id |
WORD |
W#16#0001 |
Referenz auf diese Verbindung (Wertebereich: W#16#0001 bis W#16#0FFF) |
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4 |
connection_type |
BYTE |
B#16#11 |
Protokollvariante:
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5 |
active_est |
BOOL |
FALSE |
Kennung für die Art des Verbindungsaufbaus:
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6 |
local_device_id |
BYTE |
B#16#02 |
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7 |
local_tsap_id_len |
BYTE |
B#16#02 |
Verwendete Länge des Parameters local_tsap_id; mögliche Werte:
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8 |
rem_subnet_id_len |
BYTE |
B#16#00 |
Dieser Parameter wird derzeit nicht verwendet. Sie müssen ihn mit B#16#00 belegen. |
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9 |
rem_staddr_len |
BYTE |
B#16#00 |
Länge der Adresse des remoten Verbindungsendpunkts:
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10 |
rem_tsap_id_len |
BYTE |
B#16#00 |
verwendete Länge des Parameters rem_tsap_id; mögliche Werte:
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11 |
next_staddr_len |
BYTE |
B#16#00 |
verwendete Länge des Parameters next_staddr (nur relevant bei ISO on TCP) |
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12 bis 27 |
local_tsap_id |
ARRAY [1..16] of BYTE |
B#16#07 |
bei connection_type =
Hinweis: Wenn mehrere Verbindungen zu ein und demselben Kommunikationspartner bestehen, müssen Sie sicherstellen, dass jeder verwendete Wert von local_tsap_id auf Ihrer CPU eindeutig ist. |
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28 bis 33 |
rem_subnet_id |
ARRAY [1..6] of BYTE |
B#16#00 ... |
Dieser Parameter wird derzeit nicht verwendet. Sie müssen ihn mit 0 belegen. |
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34 bis 39 |
rem_staddr |
ARRAY [1..6] of BYTE |
B#16#00 ... |
IP-Adresse des remoten Verbindungsendpunkts, z. B. 192.168.0.1: bei connection_type =
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40 bis 55 |
rem_tsap_id |
ARRAY [1..16] of BYTE |
B#16#00 ... |
bei connection_type =
|
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56 bis 61 |
next_staddr |
ARRAY [1..6] of BYTE |
B#16#00 ... |
bei local_device_id =
|
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62 bis 63 |
spare |
WORD |
W#16#0000 |
Reserve. Belegen Sie diesen Parameter mit "0". |
Weitere Informationen zu den gültigen Datentypen finden Sie unter "Übersicht über die gültigen Datentypen".
Länge und Aufbau der lokalen und der remoten TSAP-ID bei ISO on TCP
-
Aktiver Verbindungsaufbau:
-
Remote TSAP-ID:
Jede Zeichenfolge mit einer Länge zwischen 1 und 16 Byte ist erlaubt. Dabei kann jedes Zeichen einen Wert zwischen B#16#00 bis B#16#FF haben. -
Lokale TSAP-ID:
Bei integrierter IE-Schnittstelle ist jede Zeichenfolge mit einer Länge zwischen 1 und 16 Byte erlaubt. Dabei kann jedes Zeichen einen Wert zwischen B#16#00 bis B#16#FF haben.
-
-
Passiver Verbindungsaufbau:
-
Remote TSAP-ID:
Jede Zeichenfolge mit einer Länge zwischen 0 und 16 Byte ist erlaubt. Dabei kann jedes Zeichen einen Wert zwischen B#16#00 bis B#16#FF haben. -
Lokale TSAP-ID:
-
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loc_tsap_id_len |
local_tsap_id[1] |
local_tsap_id[2] |
local_tsap_id[3 bis 16] |
|---|---|---|---|
|
2 |
B#16#E0 (Verbindungstyp T-Verbindung) |
0 (nur bei integrierter IE-Schnittstelle) oder Rack und Steckplatz der eigenen CPU (Bits 0 bis 4 Steckplatz, Bits 5 bis 7 Racknummer) |
gibt es nicht |
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> 2 |
B#16#E0 (Verbindungstyp T-Verbindung) |
0 (nur bei integrierter IE-Schnittstelle) oder Rack und Steckplatz der eigenen CPU (Bits 0 bis 4 Steckplatz, Bits 5 bis 7 Racknummer) |
TSAP-Erweiterung |
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nur bei integrierter IE-Schnittstelle: ein ASCII-Zeichen (B#16#20 bis B#16#7E) |
irrelevant |
TSAP-Erweiterung |
CPU-Abhängigkeit der Protokollvarianten TCP und ISO on TCP
Welche der beiden Protokollvarianten TCP und ISO on TCP Sie auf welcher CPU einsetzen können, finden Sie in dem folgenden Abschnitt:
Die Anzahl der möglichen Verbindungen entnehmen Sie den Technischen Daten Ihrer CPU.
Verbindungsaufbau
Ein Kommunikationspartner A muss den aktiven Verbindungsaufbau anstoßen. Ein Kommunikationspartner B muss den passiven Verbindungsaufbau anstoßen. Wenn beide Kommunikationspartner ihren Verbindungsaufbau angestoßen haben, kann das Betriebssystem die Kommunikationsverbindung vollständig aufbauen.
In der Verbindungsparametrierung legen Sie fest, welcher Kommunikationspartner den Verbindungsaufbau aktiviert und welcher auf eine Anforderung des Kommunikationspartners hin einen passiven Verbindungsaufbau durchführt.
Bei UDP müssen beide Verbindungspartner den passiven Verbindungsaufbau anstoßen.