Datenbaustein CONF_DB (S7-300, S7-400) - STEP 7

Open User Communication (S7-300, S7-400)

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Open User Communication (S7-300, S7-400)
Product
STEP 7
Version
V21
Publication date
11/2025
Language
de-DE
Datenbaustein CONF_DB

Beschreibung

Im folgenden Bild ist dargestellt, wie die zu übertragenden Konfigurationsdaten im Konfigurations-DB abgelegt werden.

Die Konfigurationsdaten bestehen also aus genau einem Feld und mehreren Teilfeldern:

  • Das Feld besteht aus einem Kopf und den Teilfeldern. Der Kopf wiederum besteht aus folgenden Elementen:

    • field_type_id (Datentyp INT): Null

    • field_id (Datentyp INT): Null

    • subfield_cnt (Datentyp INT): Anzahl der Teilfelder

  • Jedes Teilfeld besteht wiederum aus einem Kopf (subfield_type_id, subfield_length, subfield_mode) und den teilfeldspezifischen Parametern. Jedes Teilfeld muss aus einer geraden Anzahl von Bytes bestehen.

    Für subfield_mode sind die folgenden Werte zulässig:

    • 1: permanente Gültigkeit der Konfigurationsdaten

    • 2: temporäre Gültigkeit der Konfigurationsdaten einschließlich Löschen bestehender permanenter Konfigurationsdaten

      Hinweis

      Derzeit ist genau ein Feld zulässig. Dessen Parameter field_type_id und field_id müssen den Wert Null haben. Weitere Felder mit anderen Werten für field_type_id und field_id bleiben zukünftigen Erweiterungen vorbehalten.

Zulässige Teilfelder

subfield_type_id

Name des Teilfelds

Erläuterung

30

SUB_IP_SUITE_IPV4

IP-Parameter: IP-Adresse, Subnetzmaske, Router-Adresse

40

SUB_NOS

PROFINET IO-Gerätename (Name of Station)

Typdefinitionen für das Teilfeld "SUB_IP_SUITE_IPV4"

Name

Datentyp

Startwert

Beschreibung

SUB_IP_SUITE_V4

Struct

Id

INT

30

subfield_type_id

len

INT

18

subfield_length

mode

INT

1

subfield_mode (1: permanent, 2: temporär)

ipaddr_3

BYTE

b#16#C8

IP-Adresse high byte: 200

ipaddr_2

BYTE

b#16#0C

IP-Adresse high byte: 12

ipaddr_1

BYTE

b#16#01

IP-Adresse low byte: 1

ipaddr_0

BYTE

b#16#90

IP-Adresse low byte: 144

snmask_3

BYTE

b#16#FF

Subnetzmaske high byte: 255

snmask_2

BYTE

b#16#FF

Subnetzmaske high byte: 255

snmask_1

BYTE

b#16#FF

Subnetzmaske low byte: 255

snmask_0

BYTE

b#16#00

Subnetzmaske low byte: 0

router_3

BYTE

b#16#C8

Router high byte: 200

router_2

BYTE

b#16#0C

Router high byte: 12

router_1

BYTE

b#16#01

Router low byte: 1

router_0

BYTE

b#16#01

Router low byte: 1

Typdefinitionen für das Teilfeld "SUB_NOS"

Name

Datentyp

Startwert

Beschreibung

SUB_NOS

Struct

id

INT

40

subfield_type_id

len

INT

246

subfield_length

mode

INT

1

subfield_mode (1: permanent, 2: temporär)

nos

ARRAY[1..240] of BYTE

0

Gerätename: Sie müssen das ARRAY ab dem ersten Byte belegen. Wenn das ARRAY länger ist als der zu vergebende Gerätename, müssen Sie nach dem eigentlichen Gerätenamen ein Nullbyte eintragen (konform zu IEC 61158-6-10). Andernfalls wird nos zurückgewiesen, und die Anweisung "IP_CONF" trägt den Fehlercode DW#16#C0809400 in STATUS ein. Wenn Sie das erste Byte mit Null belegen, wird der Gerätename gelöscht.

Der Gerätename unterliegt folgenden Einschränkungen:

  • Beschränkung auf 240 Zeichen insgesamt (Kleinbuchstaben, Ziffern, Bindestrich oder Punkt)

  • Ein Namensbestandteil innerhalb des Gerätenamens, d. h. eine Zeichenkette zwischen zwei Punkten, darf maximal 63 Zeichen lang sein. Ein Namensbestandteil darf nicht mit dem Zeichen "-" beginnen und auch nicht mit diesem Zeichen enden.

  • Keine Sonderzeichen wie Umlaute, Klammern, Unterstrich, Schrägstrich, Blank etc. Der Bindestrich ist das einzige erlaubte Sonderzeichen.

  • Der Gerätename darf nicht mit den Zeichen "-" und "." beginnen und auch nicht mit diesen Zeichen enden.

  • Der Gerätename darf nicht mit Ziffern beginnen.

  • Der Gerätename darf nicht die Form n.n.n.n haben (n = 0, ... 999).

  • Der Gerätename darf nicht mit der Zeichenfolge "port-xyz" oder "port-xyz-abcde" beginnen (a, b, c, d, e, x, y, z = 0, ... 9).

  • Die Zeichenfolge ".." innerhalb des Gerätenamens ist nicht zulässig.

    Hinweis

    Sie können das ARRAY "nos" auch kürzer als 240 Bytes anlegen, wobei die Mindestlänge 2 Bytes beträgt. In diesem Fall müssen Sie die Variable "len" (Länge des Teilfelds) entsprechend anpassen.