Diese Seite beinhaltet wichtige Hinweise zu Produkt-Eigenschaften.
Lizenzierung: WinCC Unified Clients
SIMATIC HMI Unified Comfort Panels
Es sind folgende Fernzugriffe (außer lokales Bedienen & Beobachten) auf die Panel Runtime lizenzfrei enthalten:
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1 x WinCC Unified Client Operate zum Bedienen & Beobachten über den Web Client
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1 x WinCC Unified Client Monitor zum Beobachten über den Web Client
Import von S7P-Dateien
Der Import von S7P-Dateien wird ab V21 Update 2 wieder unterstützt. Die Installation von Simatic Manager 5.7 SP3 als Mindestversion ist erforderlich.
Redundanz
Folgende Subsysteme werden in einem redundanten System noch nicht unterstützt:
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Technologische Hierarchien
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WinCC Unified Data Hub
Benutzerverwaltung
Bei der Aktualisierung des TIA Portal-Projekts auf die Geräteversion 21.0.1.0 müssen die Benutzerverwaltungsdaten beim ersten Download neu geladen werden, auch wenn der Benutzer keine Änderungen an der Benutzerkonfiguration vorgenommen hat. Um dies zu gewährleisten, muss im Dialog "Vorschau Laden" die Option „Aktuelle Benutzerverwaltungsdaten in Runtime beibehalten“ deaktiviert werden.
Zentrale Benutzerverwaltung mit geteilten Benutzerdomänen: Die zentrale Benutzerverwaltung eines UMC-Servers kann mit zusätzlichen UMC-Servern verknüpft und somit erweitert werden. Wenn in einer solchen Konfiguration ein UMC Runtime-Server verwendet wird, dann stellt dieser Server keinen "ID-Provider" zur Verfügung. Beim Einrichten einer zentralen Domäne auf dem Bediengerät wird die Adresse des ID-Providers auf Basis der UMC-Server-Adresse automatisch erzeugt und kann nicht verändert werden. Somit können UMC-Server, die keine Adresse des "ID-Providers" bereitstellen (z. B. UMC Runtime-Server), nicht als UMC-Server verwendet werden.
Projekt-Download und Mapping zwischen zentralen Gruppen und lokalen Rollen: Wenn Sie eine OEM-Domäne projektieren, dann können Sie nach dem Projekt-Download im Runtime-Manager eine zentrale Domäne hinzufügen. Dabei erfolgt ein Mapping zwischen den zentralen Gruppen und den lokalen Rollen, denen das Funktionsrecht "Gemeinsame Rolle" zugewiesen wurde. Wenn die Benutzerverwaltungsdaten bei einem erneuten Projekt-Download überschrieben werden, dann geht dieses Mapping verloren. Um das Mapping beizubehalten, aktivieren Sie beim erneuten Projekt-Download im Dialog „Vorschau Laden“ die Option "Aktuelle Benutzerverwaltungsdaten in Runtime beibehalten". Andernfalls muss das Mapping erneut durchgeführt werden.
Für HMI-Geräte wird die Authentifizierungsmethode "Radius" beim Hinzufügen eines Benutzers im Editor "Security-Einstellungen > Benutzer und Rollen" nicht unterstützt.
Wenn Sie die lokalen Benutzer im Bildobjekt "Browser" verwalten wollen, geben Sie im Bildobjekt "Browser" die IP-Adresse oder den vollständig qualifizierten Domänennamen (FQDN) des Geräts ein. Der Dialog "Benutzer-Anmeldung" wird angezeigt.
Für geteilte Rollen der domänenbasierten Benutzerverwaltung gilt: Der Name einer geteilten Rolle darf nicht mit einem Leerzeichen enden.
Grafiken
Wenn für eine Grafik unterschiedliche Bildformate festgelegt wurden, erscheint nach dem Übersetzen die Fehlermeldung, dass auf diesem Gerät die Mischung von Bildformaten nicht unterstützt wird.
EA-Feld: Konfiguration und Anzeige von Variablen mit Zeit-Datentypen
Die PLC-Datentypen "TIME" und "LTIME" werden in WinCC Unified auf denselben HMI-Datentyp "LTime" gemappt.
Beachten Sie, dass die Konfiguration und Anzeige von Variablen mit Datentyp "LTime" in EA-Feldern bzgl. der Basiseinheit aktuell nicht konsistent ist. Obwohl der Datentyp "LTime" im Engineering die Basiseinheit 100 Nanosekunden hat und dort entsprechend konfiguriert wird, zeigen EA-Felder in Runtime den Wert für numerische Ausgabeformate in Millisekunden an. Dies betrifft auch die konfigurierten Bereiche einer Variablen. Die Eingabe wird als Wert in Millisekunden verarbeitet. Passen Sie die Konfiguration ggf. durch ein Umrechnungsskript an, um die gewünschte Anzeige in Runtime zu erhalten.
Das Ausgabeformat für Zeitangaben {P,s.SSS} wird im EA-Feld in Runtime nicht lokalisiert und verwendet einheitlich den Punkt als Dezimaltrennzeichen, unabhängig von der konfigurierten Sprache.
Alarmanzeige
Die Konfigurationseinstellung bei der Schaltfläche "Anzeigeoptionen - Konfiguration" in der Funktionsleiste funktioniert nun korrekt. Wenn diese Option auf "Keine" gesetzt wird, werden keine Alarme angezeigt. Um die Alarme wieder sichtbar zu machen, muss die Einstellung von "Keine" auf eine andere Option geändert werden, beispielsweise auf "Nicht unterdrückt".
Unterstützung von automatischem mehrzeiligem Text
Alarmtext, der die Breite seiner jeweiligen Spalten überschreitet, wird innerhalb der Zelle umbrochen. Wenn eine Alarmzeile ausgewählt wird, erhöht sich deren Höhe automatisch, um den umbrochenen Text vollständig anzuzeigen. Die Höhen aller anderen, nicht ausgewählten Alarmzeilen werden ebenfalls angepasst, um eine konsistente Zeilenhöhe im gesamten Raster zu gewährleisten. Wenn der Text in einer Zeile die erhöhte Höhe immer noch überschreitet, wird er entsprechend abgeschnitten.
Diese Funktionalität wird bei den nachstehenden Spalten der Alarmanzeige unterstützt:
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Information
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Alarmtext
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Zusatztext 1-9
Stellen Sie dazu im Engineering die Option unter "Eigenschaften > Eigenschaften > Meldeanzeige > Auswahl - Modus" auf "Einfach" ein.
Audit: Pflichtkommentar für Bedienhandlung
Die Bestätigung für Bedienhandlungen ist stets für alle Subsysteme identisch. Die sämtlichen Dialoge nutzen den gleichen Workflow, unabhängig davon, ob Änderungen für Alarme, Variablen, Parametersätze etc. vorgenommen werden.
Wertetabelle: Indikatoren am dargestellten Wert
An den Werten der Wertetabelle werden folgende Indikatoren als Suffix verwendet, um bestimmte Zustände zu kennzeichnen:
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Indikator |
Bedeutung |
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i. |
Zeigt an, dass die Daten interpoliert sind und nicht einem tatsächlichen Variablenwert entsprechen. Beispiel: Eine Variable hat den Wert "40" bei Zeitstempel "10:00" und den nächsten Wert "50" bei Zeitstempel "10:10". |
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b. |
Zeigt an, dass der Variablenwert am Schnittpunkt des Lineals PLC-seitig den Quality Code "Bad" hat. |
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u. |
Zeigt an, dass der Variablenwert am Schnittpunkt des Lineals PLC-seitig den Quality Code "Uncertain" hat. |
Auch eine kombinierte Anzeige der Indikatoren, also "i. b." oder "i. u." ist möglich.
Parametersatz-Anzeige: Einschränkungen
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Die Eigenschaft "Filter - erlauben" wird in der Parametersatz-Anzeige nicht unterstützt.
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Die Sortierung der Spalten über die Objekteigenschaften "Sortierreihenfolge", "Sortierrichtung - Standard" und "Sortierung zulassen" unter "Eigenschaften > Verschiedenes > Parametersatz - Anzeige > Spalten" wird von der Parametersatzanzeige nicht unterstützt.
Faceplates: Eigenschaft "Aussetzbar"
Die Eigenschaft "Aussetzbar" von Faceplate-Typen betrifft nur Skripte zur Dynamisierung. Ereignisse sind von der Aussetzbarkeit ausgeschlossen.
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Das Aktivieren der Eigenschaft "Aussetzbar" kann in Runtime die Skripte zur Dynamisierung von nicht sichtbaren Faceplate-Instanzen aussetzen.
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Welche Skripte ausgesetzt werden, steuert die Runtime-Umgebung und ist abhängig von der Performance in Runtime.
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Es werden nur Skripte ausgesetzt, die zur Dynamisierung verwendet werden. Ereignisse sind nicht von der Eigenschaft "Aussetzbar" betroffen.
Variablen: Schwellenwerte für sitzungslokale Variablen
Für sitzungslokale Variablen werden keine dynamischen Schwellenwerte unterstützt.
Archivierung
Beachten Sie bei der Konfiguration von segmentierten Archiven folgende erweiterten Hinweise:
Größe eines Archivs
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Hinweis Speicherprobleme bei deaktivierter Segmentierung Wenn Sie für den Zeitraum des Archivs und die maximale Archivgröße "0" angeben, wird die Segmentierung und das automatische Löschen der Segmente deaktiviert. Bei deaktivierter Segmentierung kann kein Backup erstellt werden. Da das Archiv in Größe und Zeitraum nicht begrenzt wird, kann der Speicherplatz auf der Festplatte ausgehen. Um das zu verhindern, können die Archive ausschließlich über die Systemfunktionen "LöscheMeldearchiv" bzw. "LöscheVariablenarchiv" gelöscht werden. Es wird daher dringend empfohlen, mindestens den Zeitraum des Archivs oder die maximale Archivgröße zu konfigurieren. |
Größe eines Segments
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Hinweis Fehlerhafte Konfiguration bei deaktivierter Segmentierung Wenn Sie "Zeitraum Archiv" und/oder "Maximale Archivgröße" konfiguriert haben, müssen Sie zwingend "Zeitraum Einzelsegment" und/oder "Maximale Segmentgröße" konfigurieren. Anderenfalls ist die Archivierung nicht möglich. |
Systemfunktionen: Parameterbeschreibung von ÖffnePLCCodeAnzeigeVonFCAufruf geändert
Die Beschreibungen der zu übergebenden Parameter der Systemfunktion "ÖffnePLCCodeAnzeigeVonFCAufruf" für die Verwendung in der Funktionsliste und im WinCC Unified Objektmodell wurden angepasst:
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Parameter |
Beschreibung |
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Zeichenkettesuche |
Bei der Suche nach dem PIN-Namen wird nach einem Teilstring gesucht, d. h., der PIN-Name beginnt mit der in PIN übergebenen Zeichenkette. Ist dieses Bit nicht gesetzt, wird der vollständige PIN-Name mit PIN verglichen. |
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PLC-Name |
Name der PLC. |
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Enthaltener Block |
Name des Bausteins, der den Baustein "Aufgerufener Block" enthält. |
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Aufgerufener Block |
Name der lokalen oder globalen Instanz einer Funktion, die im Code-Baustein aufgerufen wird, der zum Parameter "Enthaltener Block" gehört.
Wenn "Aufgerufener Block" innerhalb vom "Enthaltenen Block", bzw. dessen Funktionsbaustein (FB), mehrfach aufgerufen wird, dann wird immer zum ersten Aufruf von "Aufgerufenen Block" gesprungen. |
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PIN |
Name des Input-PINs von "Aufgerufenen Block". Der Parameter dient dazu, in der PLC-Code-Anzeige das Netzwerk anzuzeigen, das mit dem Input-PIN verschaltet ist. |
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Anwenderdatentyp-Instanz |
Name des an "PIN" verschalteten PLC Variablen oder Datenbaustein Variablen einer Anwenderdatentyp-Instanz. Der Parameter dient dazu, die Anzeige der Funktionen einzugrenzen, wenn die in "Aufgerufener Block" genannte Funktion mehrfach aufgerufen wird. Die Verwendung von Anwenderdatentyp-Instanzen setzt voraus, dass die Variablen der Anwenderdatentyp-Instanz vom gleichen Datenbaustein stammen wie auch die in "Aufgerufener Block" angegebene Funktion. |
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Bildobjektpfad |
Pfad des Bildobjekts "PLC-Code-Anzeige". |
Systemfunktionen: Notwendigkeit von Editiervariablen für ErstelleParametersatz
Um mit der Systemfunktion "ErstelleParametersatz " Parametersätze in Runtime zu erstellen, müssen Sie für den entsprechenden Parametersatztyp die Editiervariablen konfigurieren.
Die Dokumentation für die Konfiguration der Editiervariablen wurde verbessert.
Systemfunktion "StarteProgramm"
Abweichend vom Hinweis in der Dokumentation, darf der Wert des Parameters "Name Programm" nicht in Anführungszeichen gesetzt sein, auch wenn der Pfad Leerzeichen enthält.
Verdichtung von Variablenwerten
Die Verdichtung der Variablenwerte erfolgt nur für die folgenden Datentypen und immer mit dem Verdichtungsmodus "TimeAverageStepped": SInt, USInt, Int, UInt, DInt, UDInt, Real, LReal
Für alle anderen Datentypen erfolgt keine Verdichtung der Variablenwerte.
Systemfunktion "CreateParamterset"
Um mit der Systemfunktion "CreateParameterSet" einen Parametersatz erzeugen zu können, muss eine Editiervariable projektiert sein.
Systemfunktionen zum Öffnen / Wechseln eines Bilds mit Unified Collaboration
Folgende Systemfunktionen sind mit Unified Collaboration nicht verwendbar, da über die Bildnummer nur auf Bilder desselben Geräts zugegriffen werden kann:
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ÖffneBildMitNummerInPopup
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WechseleBildAsyncMitNummer
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WechseleBildMitNummer
Verwenden Sie in Verbindung mit Unified Collaboration stattdessen folgende Systemfunktionen:
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ÖffneBildInPopup
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ÖffneBildInPopupAsync
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WechseleBild
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WechseleBildAsync
Systemfunktion “WechseleBenutzer”
Die Funktion wird auch dann ohne Fehlercode beendet, wenn z.B. aufgrund eines falschen Passworts kein Benutzerwechsel stattfindet.