Parameter STATUS (S7-300, S7-400) - STEP 7

PtP-Kopplung CP 440 (S7-300, S7-400)

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PtP-Kopplung CP 440 (S7-300, S7-400)
Product
STEP 7
Version
V20
Publication date
11/2024
Language
de-DE
Parameter STATUS

Ereignisklassen

Ereignisklasse

Bedeutung

0 (0H)

Anlauf des CP

2 (02H)

Fehler bei der Initialisierung

5 (05H)

Fehler bei Bearbeitung eines CPU-Auftrags

7 (07H)

Sendefehler

8 (08H)

Empfangsfehler

11 (0BH)

Warnungen

30 (1EH)

Fehler bei Kommunikation zwischen CP und CPU

128 (80 H)

Baugruppenfehler

Parameter STATUS

Fehlercode (W#16#...)

Beschreibung

Abhilfe

0001

Init des CP abgeschlossen

-

0003

PtP–Parameter übernommen

-

0004

Parameter schon auf CP (Zeitstände gleich)

-

0007

Zustandsübergang CPU in STOP

-

0008

Zustandsübergang CPU in RUN/ANLAUF

-

0201

Keine Parameter vorhanden

Parametrierspeicher leer oder unbekannter Inhalt

Laden Sie die Parameter der Schnittstelle.

0204

Unzulässiger Zeichenrahmen

Korrigieren Sie die unzulässige Parametrierung, laden Sie die Parameter auf die Baugruppe und führen Sie einen Neustart durch.

0205

Unzulässige Baudrate

Korrigieren Sie die unzulässige Parametrierung, laden Sie die Parameter auf die Baugruppe und führen Sie einen Neustart durch.

020F

Beim Start der parametrierten Kommunikation wird eine unzulässige Parametrierung festgestellt. Die Schnittstelle konnte nicht parametriert werden.

Korrigieren Sie die unzulässige Parametrierung, und führen Sie einen Neustart durch.

0212

Unzulässige

  • Überwachungszeit

  • Zeichenverzugszeit

Nur bei 3964(R):

  • Quittungsverzugszeit

Korrigieren Sie die unzulässige Parametrierung, laden Sie die Parameter auf die Baugruppe und führen Sie einen Neustart durch.

0501

Laufender Auftrag wurde durch Neuanlauf des CP abgebrochen.

Bei NETZ–EIN ist keine Hilfe möglich. Beim Umparametrieren des CP vom PG aus sollten Sie vor dem Beschreiben einer Schnittstelle darauf achten, dass von der CPU aus keine Aufträge mehr laufen.

0502

Auftrag ist in diesem Betriebszustand des CP nicht erlaubt (z. B. Geräteschnittstelle nicht parametriert).

Parametrieren Sie die Geräteschnittstelle.

050E

  • Ungültige Telegrammlänge
    oder

  • Die Telegrammlänge ist > 400 Bytes. Wählen Sie eine kleinere Telegrammlänge
    oder

  • die parametrierten Endekennzeichen sind innerhalb der maximal zulässigen Länge nicht aufgetreten.

  • ergänzen Sie die Endekennzeichen im Sendepuffer an der gewünschten Stelle.

0517

Übertragungslänge > 400 Byte ist für den CP zu groß

Spalten Sie den Auftrag in mehrere Aufträge mit kleinerer Länge auf.

051D

Sende–/Empfangsauftrag abgebrochen durch

  • Reset des Kommunikationsbausteins

  • Umparametrierung

Wiederholen Sie den Aufruf des Kommunikationsbausteins.

0522

Ein neuer SEND–Auftrag wurde gestartet, obwohl der alte Auftrag noch nicht abgeschlossen ist.

Starten Sie den neuen SEND–Auftrag erst, wenn der alte Auftrag mit DONE oder ERROR abgeschlossen ist.

0701

Nur bei 3964(R):

Senden der ersten Wiederholung:

  • Beim Senden des Telegramms wurde ein Fehler erkannt oder

  • der Partner forderte durch ein negatives Quittungszeichen (NAK) eine Wiederholung an.

Eine Wiederholung ist kein Fehler, jedoch kann sie ein Hinweis sein, dass Störungen auf der Übertragungsleitung auftreten oder ein Fehlverhalten des Partnergerätes vorliegt. Wenn nach der maximalen Wiederholungsanzahl das Telegramm immer noch nicht übertragen werden konnte, wird eine Fehlernummer gemeldet, die den Fehler beschreibt, der zuerst auftrat.

0702

Nur bei 3964(R):

Fehler beim Verbindungsaufbau:

Nachdem STX gesendet wurde, wurde NAK oder ein beliebiges Zeichen (außer DLE oder STX) empfangen.

Untersuchen Sie das Fehlverhalten des Partnergerätes ggf. mit einem Schnittstellentestgerät, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0703

Nur bei 3964(R):

Quittungsverzugszeit (QVZ) überschritten:

Nach Senden von STX kam keine Antwort vom Partner innerhalb der Quittungsverzugszeit.

Das Partnergerät ist zu langsam oder nicht empfangsbereit, oder es liegt z. B ein Bruch der Sendeleitung vor. Weisen Sie das Fehlverhalten des Partnergeräts ggf. mit einem Schnittstellentestgerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0704

Nur bei 3964(R):

Abbruch durch Partner:

Während des laufenden Sendebetriebes wurden vom Partner ein oder mehrere Zeichen empfangen.

Prüfen Sie, ob der Partner ebenfalls Fehler anzeigt, da evtl. nicht alle Sendedaten angekommen sind (z. B. Bruch in der Sendeleitung) oder schwere Störungen vorliegen, oder es liegt ein Fehlverhalten des Partnergeräts vor. Weisen Sie dies ggf. mit einem Schnittstellentestgerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0705

Nur bei 3964(R):

Negative Quittung während Senden

Prüfen Sie, ob der Partner ebenfalls Fehler anzeigt, da evtl. nicht alle Sendedaten angekommen sind (z. B. Bruch in der Sendeleitung) oder schwere Störungen vorliegen oder es liegt ein Fehlverhalten des Partnergeräts vor. Weisen Sie dies ggf. mit einem Schnittstellentestgerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0706

Nur bei 3964(R):

Fehler bei Verbindungsende:

  • Das Telegramm wurde vom Partner am Ende mit NAK oder einem beliebigen Zeichen (außer DLE) abgelehnt oder

  • das Quittungszeichen (DLE) wurde zu früh empfangen.

Prüfen Sie, ob der Partner ebenfalls Fehler anzeigt, da evtl. nicht alle Sendedaten angekommen sind (z. B. Bruch in der Sendeleitung) oder schwere Störungen vorliegen, oder es liegt ein Fehlverhalten des Partnergeräts vor. Weisen Sie dies ggf. mit einem Schnittstellentestgerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0707

Nur bei 3964(R):

Quittungsverzugszeit am Verbindungsende/Antwort­überwachungs­zeit nach Sendetelegramm überschritten:

Nach Verbindungsabbau mit DLE ETX kam innerhalb der QVZ keine Antwort vom Partner.

Das Partnergerät ist zu langsam oder gestört. Weisen Sie dies ggf. mit einem Schnittstellentestgerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0708

Nur bei ASCII–Treiber:

Die Wartezeit auf XON bzw. CTS = ON ist abgelaufen.

Der Kommunikationspartner ist gestört, zu langsam oder Offline geschaltet. Überprüfen Sie den Kommunikationspartner oder ändern Sie ggf. die Parametrierung.

0709

Nur bei 3964(R):

Kein Verbindungsaufbau möglich, die Anzahl der erlaubten Aufbauversuche wurde überschritten.

Überprüfen Sie das Schnittstellenkabel oder die Übertragungsparameter.

Überprüfen Sie auch beim Partner, ob die Empfangsfunktion zwischen CPU und CP richtig parametriert ist.

070A

Nur bei 3964(R):

Die Daten konnten nicht übertragen werden, die erlaubte Anzahl der Übertragungsversuche wurde überschritten.

Überprüfen Sie das Schnittstellenkabel oder die Übertragungsparameter.

070B

Nur bei 3964(R):

Initialisierungskonflikt ist nicht lösbar, weil beide Partner hochprior eingestellt sind.

Ändern Sie die Parametrierung.

070C

Nur bei 3964(R):

Initialisierungskonflikt ist nicht lösbar, weil beide Partner niederprior eingestellt sind.

Ändern Sie die Parametrierung.

0801

Nur bei 3964(R):

Erwarten der ersten Wiederholung:

Beim Empfangen eines Telegramms wurde ein Fehler erkannt und der CP forderte durch eine negative Quittierung (NAK) beim Partner eine Wiederholung an.

Eine Wiederholung ist kein Fehler, jedoch kann sie ein Hinweis sein, dass Störungen auf der Übertragungsleitung auftreten oder ein Fehlverhalten des Partnergerätes vorliegt. Wenn nach der maximalen Wiederholungsanzahl das Telegramm immer noch nicht übertragen werden konnte, wird eine Fehlernummer gemeldet, die den Fehler beschreibt, der zuerst auftrat.

0802

Nur bei 3964(R):

Fehler beim Verbindungsaufbau:

  • In Ruhestellung wurden ein oder mehrere beliebige Zeichen (außer NAK oder STX) empfangen oder

  • nach einem empfangenen STX wurden vom Partner weitere Zeichen gesendet, ohne die Antwort DLE abzuwarten.

Nach Netz–EIN des Partners:

  • während der Partner eingeschaltet wird, empfängt der CP ein undefiniertes Zeichen.

Weisen Sie das Fehlverhalten des Partnergerätes ggf. mit einem Schnittstellentestgerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0805

Nur bei 3964(R):

Logischer Fehler während des Empfangs:

Nach Empfang von DLE wurde ein weiteres beliebiges Zeichen empfangen (außer DLE, ETX).

Prüfen Sie, ob der Partner DLE im Telegrammkopf und im Datenstring immer verdoppelt bzw. der Verbindungsabbau mit DLE ETX vorgenommen wird. Weisen Sie das Fehlverhalten des Partnergerätes ggf. mit einem Schnittstellentestgerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0806

Zeichenverzugszeit (ZVZ) überschritten:

  • Zwei aufeinanderfolgende Zeichen wurden nicht innerhalb der ZVZ empfangen oder

Nur bei 3964(R):

  • 1. Zeichen nach Senden von DLE beim Verbindungsaufbau wurde nicht innerhalb der ZVZ empfangen.

Das Partnergerät ist zu langsam oder gestört. Weisen Sie dies ggf. mit einem Schnittstellentestgerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0807

Telegrammlänge unzulässig:

Es wurde ein Telegramm mit der Länge 0 empfangen.

Der Empfang eines Telegramms mit Länge 0 ist kein Fehler.

Überprüfen Sie, warum der Kommunikationspartner Telgramme ohne Nutzdaten sendet.

0808

Nur bei 3964(R):

Fehler beim Blockprüfzeichen BCC:

Der intern gebildete Wert des BCC stimmt nicht mit dem vom Partner am Verbindungsende empfangenen BCC überein.

Prüfen Sie, ob die Verbindung stark gestört ist, in diesem Fall werden auch gelegentlich Fehlercodes zu beobachten sein. Weisen Sie das Fehlverhalten des Partnergerätes ggf. mit einem Schnittstellentestgerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

0809

Nur bei 3964(R):

Wartezeit auf Blockwiederholung abgelaufen

Parametrieren Sie beim Kommunikationspartner die gleiche Blockwartezeit wie am CP 440. Weisen Sie das Fehlverhalten des Kommunikationspartners ggf. mit einem Schnittstellengerät nach, das in die Übertragungsleitung eingeschaltet wird.

080A

Ein freier Empfangspuffer ist nicht vorhanden:

Beim Empfang stand kein leerer Empfangspuffer zur Verfügung.

Die Anweisung RECV_440 muss häufiger aufgerufen werden.

080C

Übertragungsfehler:

  • Ein Übertragungsfehler (Paritätsfehler, Stopbitfehler, Überlauffehler) wurde erkannt.

Nur bei 3964(R):

  • Wird in Ruhestellung ein gestörtes Zeichen empfangen, wird der Fehler sofort gemeldet, damit Störeinflüsse auf der Übertragungsleitung frühzeitig erkannt werden können.

Nur bei 3964(R):

  • Falls dies während des Sende– oder Empfangsbetriebes auftritt, werden Wiederholungen gestartet.

Störungen auf der Übertragungsleitung verursachen Telegrammwiederholungen und erniedrigen dadurch den Nutzdatendurchsatz. Die Gefahr eines nicht erkannten Fehlers steigt. Ändern Sie Ihren Systemaufbau bzw. die Leitungsverlegung.

Überprüfen Sie die Verbindungsleitung der Kommunikationspartner bzw. überprüfen Sie, ob bei beiden Geräten Baudrate, Parität und Stopbitanzahl gleich eingestellt sind.

080D

BREAK:

Empfangsleitung zum Partner ist unterbrochen.

Stellen Sie die Verbindung wieder her oder schalten Sie den Partner ein.

080E

Empfangspufferüberlauf bei nicht freigegebener Flusskontrolle.

Die Anweisung zum Empfangen muss im Anwenderprogramm häufiger aufgerufen werden oder eine Kommunikation mit Flusskontrolle parametriert werden.

0810

Paritätsfehler

Überprüfen Sie die Verbindungsleitung der Kommunikationspartner bzw. überprüfen Sie, ob bei beiden Geräten Baudrate, Parität und Stopbitanzahl gleich eingestellt sind.

0811

Zeichenrahmenfehler

Überprüfen Sie die Verbindungsleitung der Kommunikationspartner bzw. überprüfen Sie, ob bei beiden Geräten Baudrate, Parität und Stopbitanzahl gleich eingestellt sind.

Ändern Sie Ihren Systemaufbau bzw. die Leitungsverlegung.

0812

Nur bei ASCII–Treiber:

Nachdem der CP XOFF gesendet hat oder CTS auf OFF gestellt hat, wurden weitere Zeichen empfangen.

Parametrieren Sie den Kommunikationspartner neu oder entsorgen Sie die Daten im CP schneller.

0814

Nur bei ASCII–Treiber:

Ein Telegramm oder mehrere Telegramme sind verloren gegangen, da ohne Flusskontrolle gearbeitet wurde.

Arbeiten Sie soweit wie möglich mit Flusskontrolle. Nutzen Sie den gesamten Empfangspuffer. Stellen Sie bei den Grundparametern den Parameter "Reaktion auf CPU STOP" auf "Weiterarbeit".

0816

Die Länge eines empfangenen Telegramms war länger als die maximale vereinbarte Länge.

Korrektur beim Partner erforderlich.

0820

Statischer Fehler bei Aufruf des SFC RD_REC. Der Returnwert RET_VAL des SFCs wird Ihnen in der Variablen SFCERR im Instanz-DB zur Auswertung zur Verfügung gestellt.

Analysieren Sie die Variable SFCERR aus dem Instanz-DB.

0B01

Empfangspuffer zu mehr als 2/3 gefüllt

Rufen Sie den Empfangsbaustein häufiger auf, um einen Überlauf des Empfangspuffers zu vermeiden.

8000

Baugruppen–Firmware nicht vorhanden

Führen Sie ein Firmware–Update durch.

1E0D

  • Auftragsabbruch wegen Neustart, Wiederanlauf, Reset oder

  • Wiederholen Sie den Auftrag.

  • weil Baugruppe nicht vorhanden ist.

  • Kontrollieren Sie, ob Baugruppe gesteckt ist.

1E0E

Statischer Fehler bei Aufruf des SFC  RD_REC. Der Returnwert RET_VAL des SFCs wird Ihnen in der Variablen SFCERR im Instanz–DB zur Auswertung zur Verfügung gestellt.

Laden Sie die Variable SFCERR aus dem Instanz–DB.

1E0F

Statischer Fehler bei Aufruf des SFC WR_REC. Der Returnwert RET_VAL des SFCs wird Ihnen in der Variablen SFCERR im Instanz–DB zur Auswertung zur Verfügung gestellt.

Laden Sie die Variable SFCERR aus dem Instanz–DB.

1E41

Anzahl der am Parameter LEN der Anweisungen angegebenen Bytes unzulässig.

Halten Sie den Wertebereich von 1 bis 400 Bytes ein.

Hinweis

Eine Fehlermeldung wird nur dann ausgegeben, wenn gleichzeitig das Bit ERROR (Auftrag abgebrochen mit Fehler) gesetzt ist. In jedem anderen Fall ist das STATUS–Wort Null.

Variable SFCERR aufrufen

Nähere Informationen zum aufgetretenen Fehler 14 (1E0EH) und 15 (1E0FH) der Ereignisklasse 30 erhalten Sie über die Variable SFCERR.

Die Variable SFCERR können Sie aus dem Instanz–DB der entsprechenden Anweisung laden.

Fehlermeldungen, die in der Variablen SFCERR eingetragen werden finden Sie bei den Systemfunktionen SFC 58 unter "WR_REC: Datensatz in Peripherie schreiben" und SFC 59 unter "RD_REC: Datensatz von Peripherie lesen".