Nachbar-Zonen (starke Wärmekopplung)
Regeln zwei oder mehrere Regler die Temperatur z. B. auf einer Platte (d. h. zwei Heizungen und zwei gemessene Istwerte mit starker Wärmekopplung), gehen Sie folgendermaßen vor:
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Verodern Sie die beiden Ausgänge QTUN_RUN.
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Verschalten Sie die beiden TUN_KEEP Eingänge jeweils mit dem Ausgang des Oder-Gliedes.
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Starten Sie beide Regler durch gleichzeitige Vorgabe eines Sollwertsprunges oder gleichzeitiges Setzen von TUN_ST.
In folgendem Bild ist die parallele Optimierung von Reglerkanälen dargestellt:
Vorteil:
Beide Regler geben solange LMN0 + TUN_DLMN aus, bis beide Regler Phase 2 verlassen haben. Damit wird vermieden, dass der Regler, der die Optimierung früher beendet, durch die Änderung seiner Stellgröße das Optimierungsergebnis des anderen Reglers verfälscht.
| Achtung | |
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Das Erreichen von 75 % des Sollwertsprunges führt zu einem Verlassen der Phase 2 und damit zu einem Zurücksetzen des Ausgangs QTUN_RUN. Der Automatikbetrieb wird jedoch erst begonnen, wenn auch TUN_KEEP 0 wird. |
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Nachbar-Zonen (schwache Wärmekopplung)
Generell gilt, dass man so optimieren sollte, wie man später regelt. Werden im Produktionsbetrieb die Zonen gemeinsam parallel verfahren, so dass die Temperaturunterschiede zwischen den Zonen gleich bleiben, sollte man auch bei der Optimierung das Temperaturniveau der Nachbarzonen entsprechend mit anheben.
Die Temperaturunterschiede zu Beginn des Versuchs spielen keine Rolle, da sie durch eine entsprechende Anfangsheizung ausgeglichen werden (→ Anfangssteigung = 0).