SZL-ID W#16#xy22 - Alarmstatus (S7-300, S7-400) - STEP 7

Erweiterte Anweisungen (S7-300, S7-400)

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Erweiterte Anweisungen (S7-300, S7-400)
Product
STEP 7
Version
V20
Publication date
11/2024
Language
de-DE
SZL-ID W#16#xy22 - Alarmstatus

Zweck

Über die Teilliste mit der SZL-ID (Systemzustandsliste ID) W#16#xy22 erhalten Sie Informationen über den aktuellen Zustand der Alarmbearbeitung und der Alarmgenerierung der Baugruppe.

Kopf

Der Kopf der Teilliste mit der SZL-IDW#16#xy22 ist wie folgt aufgebaut:

Inhalt

Bedeutung

SZL-ID

Die SZL-ID des Teillistenauszugs

W#16#0222 Datensatz zum angegebenen Alarm. Den Alarm
(OB-Nr.) geben Sie im Parameter INDEX an.

INDEX

OB-Nr. bzw. Alarmklasse (bei SZL-IDW#16#0222)

W#16#0000: freier Zyklus

W#16#000A: Uhrzeitalarm

W#16#0014: Verzögerungsalarm

W#16#001E: Weckalarm

W#16#0028: Prozessalarm

W#16#0032: DP-Alarm

W#16#003C: Taktsynchronalarm

W#16#0050: Asynchroner Fehleralarm

W#16#005A: Hintergrund

W#16#0064: Anlauf

W#16#0078: Synchroner Fehleralarm

LENTHDR

W#16#001C: Ein Datensatz ist 14 Worte lang (28 Byte)

N_DR

Anzahl der Datensätze

Datensatz

Ein Datensatz der Teilliste mit der SZL-IDW#16#xy22 hat folgenden Aufbau:

Name

Länge

Bedeutung

Info

10 Worte

Startinfo des jeweiligen OBs, mit folgenden Ausnahmen:

  • Beim OB 1 sind die aktuelle minimale (in Byte 8 und 9) und maximale Zykluszeit (in Byte 10 und 11) zu entnehmen (Zeitbasis: ms, Bytezählung bei 0 beginnend).

  • Während ein Auftrag für einen Verzögerungsalarm aktiv ist, enthalten die Bytes 8 bis 11 (Bytezählung bei 0 beginnend) die von der parametrierten Verzögerungszeit noch verbleibende Restzeit in ms.

  • Beim OB 80 sind die projektierte minimale (in Byte 8 und 9) und maximale Zykluszeit (in Byte 10 und 11) lesbar (Zeitbasis: ms, Bytezählung bei 0 beginnend).

  • Bei Fehleralarmen ohne die aktuellen Informationen

  • Bei Alarmen ist in der Zustandsinfo die aktuelle Parametrierung der Alarmquelle enthalten.

  • Bei Synchronfehlern wird als Prioritätsklasse B#16#7F eingetragen, wenn die OBs noch nicht bearbeitet wurden, sonst die Prioritätsklasse des letzten Aufrufs.

  • Hat ein OB mehrere Startereignisse und sind diese zum Auskunftszeitpunkt noch nicht eingetreten, so wird als Ereignisnr. W#16#xyzz zurückgeliefert mit:

    • x: Ereignisklasse

    • zz: kleinste definierte Nummer der Gruppe

    • y: undefiniert. Andernfalls wird die Nummer des letzten aufgetretenen Startereignisses verwendet.

AlarmStatus1

1 Wort

Bearbeitungskennungen:

  • Bit 0: Alarmereignis ist durch Parametrierung

    • = 0: freigegeben

    • = 1: gesperrt

  • Bit 1: Alarmereignis wurde per "DIS_IRT"

    • = 0: nicht gesperrt

    • = 1: gesperrt

  • Bit 2 = 1: Alarmquelle ist aktiv (Generierauftrag liegt vor bei Zeitalarmen (Uhrzeitalarm-OB gestartet), Verzögerungsalarm-OB gestartet, Weckalarm-OB wurde projektiert)

  • Bit 4: Alarm-OB

    • = 0: ist nicht geladen

    • = 1: ist geladen

  • Bit 5: Alarm-OB ist durch TIS

    • = 1: gesperrt

  • Bit 6: Eintrag in Diagnosepuffer

    • = 1: gesperrt

AlarmStatus2

1 Wort

Reaktion bei nicht geladenem/gesperrtem OB

  • Bit 0 = 1: Alarmquelle sperren

  • Bit 1 = 1: Alarmereignisfehler generieren

  • Bit 2 = 1: CPU geht in den Betriebszustand STOP

  • Bit 3 = 1: Alarm nur verwerfen

AlarmStatus3

2 Worte

Verwerfen durch TIS-Funktionen:

Bit Nr. x gesetzt bedeutet: Die Ereignisnummer, die um x größer ist als die kleinste Ereignisnummer des betreffenden OBs ist durch TIS-Funktion verworfen.