Beschreibung
Mit der Anweisung übertragen Sie die Daten in RECORD konsistent zum adressierten DP-Normslave / PROFINET IO-Device und ggf. ins Prozessabbild (nämlich dann, wenn Sie den betroffenen Adressbereich des DP-Normslaves als Konsistenzbereich in einem Prozessabbild projektiert haben).
Für die Maximallänge der zu übertragenden Daten gilt: Die Maximallänge entnehmen Sie der Dokumentation Ihrer CPU. Die Datenübertragung erfolgt synchron, d. h. nach Beendigung der Anweisung ist der Schreibvorgang abgeschlossen.
Der Quellbereich muss dieselbe Länge aufweisen, die Sie für die selektierte Baugruppe projektiert haben. Bei einem DP-Normslave mit modularem Aufbau können Sie nur auf eine Baugruppe des DP-Slaves zugreifen.
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Hinweis Eine CPU der Baureihen S7-1200/1500 unterstützt bis zu 64 Bytes konsistente Daten. Bei Bereichen konsistenter Daten größer als 4 Bytes müssen Sie die Daten über die Anweisung "DPWR_DAT" in ein Modul oder Gerät schreiben. Diese Anweisung kann bei Bedarf auch für einen Datenbereich ab 1 Byte verwendet werden. Bei einem Zugriffsfehler wird der Fehlercode W#16#8090 gemeldet. |
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Hinweis S7-400-CPUs ab Firmware-Stand V6.0 Bei S7-400-CPUs ab Firmware-Stand V6.0 wird der Aufruf von DPWR_DAT grundsätzlich für alle Adressen akzeptiert. Sie können also auf eigene Verantwortung mit DPWR_DAT auf Adressen zugreifen, für die Sie keine Gesamtkonsistenz projektiert haben. |
Parameter
Die folgende Tabelle zeigt die Parameter der Anweisung "DPWR_DAT":
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Parameter |
Deklaration |
Datentyp |
Speicherbereich |
Beschreibung |
|---|---|---|---|---|
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LADDR |
Input |
WORD |
E, A, M, D, L oder Konstante |
Projektierte Anfangsadresse aus dem PAA-Bereich der Baugruppe, auf die geschrieben werden soll. Hinweis: Adresse muss hexadezimal angegeben werden. Z. B. Anfangsadresse 100 bedeutet: LADDR:=W#16#64. |
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RECORD |
Input |
ANY |
E, A, M, D, L |
Quellbereich für die zu schreibenden Nutzdaten. Er muss genauso lang sein, wie Sie für die selektierte Baugruppe projektiert haben. Es ist nur der Datentyp BYTE zulässig. Hinweis: Beachten Sie, dass der Parameter RECORD bei S7-300-CPUs immer die vollständige Angabe der DB-Parameter erfordert (Bsp.: P#DB13.DBX0.0 Byte 100). Das Weglassen einer expliziten DB-Nr. ist für S7-300-CPUs unzulässig und führt zu einer Fehlermeldung im Anwenderprogramm. |
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RET_VAL |
Return |
INT |
E, A, M, D, L |
Tritt während der Bearbeitung der Anweisung ein Fehler auf, enthält der Rückgabewert einen Fehlercode. |
Weitere Informationen zu den gültigen Datentypen finden Sie unter "Übersicht über die gültigen Datentypen".
Parameter RET_VAL
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Hinweis Falls Sie auf DPV1-Slaves zugreifen, können Fehlerinformationen dieser Slaves vom DP-Master an die Anweisung weitergereicht werden. Zur Beschreibung dieser Fehlerinformationen siehe STATUS[3] Parameter STATUS. |
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Fehlercode |
Erläuterung |
|---|---|
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0000 |
Es ist kein Fehler aufgetreten. |
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808x |
Systemfehler bei externer DP-Anschaltung |
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8090 |
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8092 |
In ANY-Referenz ist eine Typangabe ungleich BYTE angegeben. |
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8093 |
Für die unter LADDR angegebene logische Adresse existiert keine DP-Baugruppe / kein PROFINET IO-Device, auf die/das Sie konsistente Daten schreiben können. |
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80A1 |
Beim Zugriff auf die Peripherie wurde ein Zugriffsfehler erkannt |
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80B0 |
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80B1 |
Die Länge des angegebenen Quellbereichs ist ungleich der projektierten Nutzdatenlänge. |
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80B2 |
Systemfehler bei externer DP-Anschaltung |
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80B3 |
Systemfehler bei externer DP-Anschaltung |
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80C1 |
Die Daten des auf der Baugruppe vorangegangenen Schreibauftrags sind von der Baugruppe noch nicht bearbeitet. |
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80C2 |
Systemfehler bei externer DP-Anschaltung |
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80Fx |
Systemfehler bei externer DP-Anschaltung |
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85xy |
Systemfehler bei externer DP-Anschaltung |
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8xyy |
allgemeine Fehlerinformation Siehe auch: Fehlerauswertung mit dem Ausgangsparameter RET_VAL |
Anwendungsbereich
Sie benötigen die Anweisung "DPWR_DAT", weil Sie mit den Transferbefehlen, die auf die Peripherie bzw. auf das Prozessabbild der Ausgänge zugreifen, maximal vier Bytes zusammenhängend schreiben können.
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Hinweis Sie können konsistente Daten ggf. auch über das Prozessabbild der Ausgänge schreiben.
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Vorsicht |
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Peripherizugriff Vermeiden Sie bei Verwendung von "DPWR_DAT" Zugriffe auf Peripheriebereiche, denen Teilprozessabbilder mit OB6x-Anbindung (Taktsynchronalarme) zugeordnet sind. |
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Datenkonsistenz
Siehe auch: Datenkonsistenz.