Beschreibung
Mit der Anweisung lesen Sie den Datensatz mit der Nummer RECNUM einer ausgewählten Baugruppe aus den projektierten Systemdaten. Der gelesene Datensatz wird in den durch den Parameter RECORD aufgespannten Zielbereich eingetragen.
Arbeitsweise
Die Anweisung "RD_DPARA" ist eine asynchron arbeitende Anweisung, d. h. die Bearbeitung erstreckt sich über mehrere Aufrufe. Sie starten den Auftrag, indem Sie die Anweisung mit REQ = 1 aufrufen.
Über die Ausgangsparameter RET_VAL und BUSY wird der Zustand des Auftrags angezeigt.
Siehe auch: Unterschied zwischen synchron und asynchron arbeitenden Anweisungen.
Parameter
Die folgende Tabelle zeigt die Parameter der Anweisung "RD_DPARA":
|
Parameter |
Deklaration |
Datentyp |
Speicherbereich |
Beschreibung |
|---|---|---|---|---|
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REQ |
Input |
BOOL |
E, A, M, D, L |
REQ = 1: Anforderung zum Lesen |
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LADDR |
Input |
WORD |
E, A, M, D, L oder Konstante |
Irgendeine Adresse der Baugruppe. Bei einer Ausgabeadresse muss das höchstwertige Bit gesetzt sein. |
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RECNUM |
Input |
BYTE |
E, A, M, D, L oder Konstante |
Datensatznummer (zulässige Werte: 0 bis 240) |
|
RET_VAL |
Return |
INT |
E, A, M, D, L |
Tritt während der Bearbeitung der Anweisung ein Fehler auf, enthält der Rückgabewert einen Fehlercode. Falls bei der Übertragung kein Fehler auftrat, sind die folgenden Fälle zu unterscheiden:
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BUSY |
Output |
BOOL |
E, A, M, D, L |
BUSY = 1: Der Auftrag ist noch nicht beendet. |
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RECORD |
Output |
ANY |
E, A, M, D, L |
Zielbereich für den gelesenen Datensatz. Es ist nur der Datentyp BYTE zulässig. Hinweis: Beachten Sie, dass der Parameter RECORD bei S7-300-CPUs immer die vollständige Angabe der DB-Parameter erfordert (Bsp.: P#DB13.DBX0.0 Byte 100). Das Weglassen einer expliziten DB-Nr. ist für S7-300-CPUs unzulässig und führt zu einer Fehlermeldung im Anwenderprogramm. |
Weitere Informationen zu den gültigen Datentypen finden Sie unter "Übersicht über die gültigen Datentypen".
Parameter RET_VAL
Siehe auch: PARM_MOD: Datensätze einer Baugruppe übertragen.