Prinzip
Es gibt Baugruppen, die über einen Systemdatenbereich verfügen, auf den Sie von Ihrem Programm aus nur schreibend zugreifen können. Dieser Bereich enthält Datensätze mit den Nummern 0 bis maximal 240, wobei nicht jede Baugruppe über alle Datensätze verfügt (siehe folgende Tabelle).
Darüber hinaus können Baugruppen auch einen Systemdatenbereich besitzen, auf den Sie von Ihrem Programm aus nur lesend zugreifen können. Dieser Bereich enthält Datensätze mit den Nummern 0 bis maximal 240, wobei nicht jede Baugruppe über alle Datensätze verfügt.
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Hinweis Es gibt Baugruppen, die über beide Systemdatenbereiche verfügen. Dabei handelt es sich um physikalisch unterschiedliche Bereiche, die lediglich die logische Aufteilung in Datensätze gemeinsam haben. |
Nur beschreibbarer Systemdatenbereich
Die folgende Tabelle zeigt den Aufbau des nur beschreibbaren Systemdatenbereiches. Sie zeigt auf, wie groß die einzelnen Datensätze sein dürfen und mit welchen Anweisungen sie geschrieben werden können.
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Datensatz-Nummer |
Inhalt |
Größe |
Einschränkung |
beschreibbar mit Anweisung |
|---|---|---|---|---|
|
0 |
Parameter |
bei S7-300: 2 bis 14 Bytes |
nur bei S7-400 beschreibbar |
|
|
1 |
Parameter |
bei S7-300: 2 bis 14 Bytes (DS0 und DS1 haben zusammen genau 16 Bytes) |
- |
|
|
2 bis 127 |
Anwenderdaten |
je ≤ 240 Bytes |
- |
|
|
128 bis 240 |
Parameter |
je ≤ 240 Bytes |
- |
Nur lesbarer Systemdatenbereich
Die folgende Tabelle zeigt den Aufbau des nur lesbaren Systemdatenbereiches. Sie zeigt auf, wie groß die einzelnen Datensätze sein dürfen und mit welchen Anweisungen sie gelesen werden können.
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Datensatz- |
Inhalt |
Größe |
lesbar mit Anweisung |
|---|---|---|---|
|
0 |
baugruppenspezifische Diagnosedaten (systemeinheitlich festgelegt) |
4 Bytes |
RDSYSST
|
|
1 |
kanalspezifische Diagnosedaten (incl. Datensatz 0) |
|
|
|
2 bis 127 |
Anwenderdaten |
je ≤ 240 Bytes |
|
|
128 bis 240 |
Diagnosedaten |
je ≤ 240 Bytes |
Systemressourcen
Wenn Sie mehrere asynchron laufende Datensatzübertragungen kurz nacheinander anstoßen, so wird gewährleistet, dass alle Aufträge durchgeführt werden und keine gegenseitige Beeinflussung stattfindet.
Wird die Begrenzung der Systemressourcen erreicht, so erhalten Sie dies in RET_VAL mitgeteilt. Der temporäre Fehlerfall kann durch eine Wiederholung des Auftrags behoben werden.
Die maximale Anzahl "gleichzeitig" aktiver Aufträge eines Anweisungstyps ist CPU-abhängig.