Datensätze schreiben und lesen (S7-300, S7-400) - STEP 7

Erweiterte Anweisungen (S7-300, S7-400)

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Erweiterte Anweisungen (S7-300, S7-400)
Product
STEP 7
Version
V20
Publication date
11/2024
Language
de-DE
Datensätze schreiben und lesen

Prinzip

Es gibt Baugruppen, die über einen Systemdatenbereich verfügen, auf den Sie von Ihrem Programm aus nur schreibend zugreifen können. Dieser Bereich enthält Datensätze mit den Nummern 0 bis maximal 240, wobei nicht jede Baugruppe über alle Datensätze verfügt (siehe folgende Tabelle).

Darüber hinaus können Baugruppen auch einen Systemdatenbereich besitzen, auf den Sie von Ihrem Programm aus nur lesend zugreifen können. Dieser Bereich enthält Datensätze mit den Nummern 0 bis maximal 240, wobei nicht jede Baugruppe über alle Datensätze verfügt.

Hinweis

Es gibt Baugruppen, die über beide Systemdatenbereiche verfügen. Dabei handelt es sich um physikalisch unterschiedliche Bereiche, die lediglich die logische Aufteilung in Datensätze gemeinsam haben.

Nur beschreibbarer Systemdatenbereich

Die folgende Tabelle zeigt den Aufbau des nur beschreibbaren Systemdatenbereiches. Sie zeigt auf, wie groß die einzelnen Datensätze sein dürfen und mit welchen Anweisungen sie geschrieben werden können.

Datensatz-Nummer

Inhalt

Größe

Einschränkung

beschreibbar mit Anweisung

0

Parameter

bei S7-300:

2 bis 14 Bytes

nur bei S7-400 beschreibbar

WR_DPARM

PARM_MOD

1

Parameter

bei S7-300:

2 bis 14 Bytes

(DS0 und DS1 haben zusammen genau 16 Bytes)

-

WR_PARM

WR_DPARM

PARM_MOD

2 bis 127

Anwenderdaten

je ≤ 240 Bytes

-

WR_PARM

WR_DPARM

PARM_MOD

WR_REC

128 bis 240

Parameter

je ≤ 240 Bytes

-

WR_PARM

WR_DPARM

PARM_MOD

WR_REC

Nur lesbarer Systemdatenbereich

Die folgende Tabelle zeigt den Aufbau des nur lesbaren Systemdatenbereiches. Sie zeigt auf, wie groß die einzelnen Datensätze sein dürfen und mit welchen Anweisungen sie gelesen werden können.

Datensatz-
Nummer

Inhalt

Größe

lesbar mit Anweisung

0

baugruppenspezifische Diagnosedaten (systemeinheitlich festgelegt)

4 Bytes

RDSYSST
(SZL_ID00B1H)

RD_REC

1

kanalspezifische Diagnosedaten

(incl. Datensatz 0)

  • bei S7-300:

    16 Bytes

  • bei S7-400:

    4 bis 220 Bytes

RDSYSST
(SZL_ID00B2H und 00B3H) RD_REC

2 bis 127

Anwenderdaten

je ≤ 240 Bytes

RD_REC

128 bis 240

Diagnosedaten

je ≤ 240 Bytes

RD_REC

Systemressourcen

Wenn Sie mehrere asynchron laufende Datensatzübertragungen kurz nacheinander anstoßen, so wird gewährleistet, dass alle Aufträge durchgeführt werden und keine gegenseitige Beeinflussung stattfindet.

Wird die Begrenzung der Systemressourcen erreicht, so erhalten Sie dies in RET_VAL mitgeteilt. Der temporäre Fehlerfall kann durch eine Wiederholung des Auftrags behoben werden.

Die maximale Anzahl "gleichzeitig" aktiver Aufträge eines Anweisungstyps ist CPU-abhängig.