Beachten Sie bei den folgenden Anweisungen mit Zeitverarbeitung die nachfolgende Warnung:
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ESTOP1: NOT-HALT/NOT-AUS bis Stop-Kategorie 1 (STEP 7 Safety V20)
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TWO_HAND: Zweihandüberwachung (STEP 7 Safety Advanced V20) (S7-300, S7-400)
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TWO_H_EN: Zweihandüberwachung mit Freigabe (STEP 7 Safety V20)
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MUTING: Muting (STEP 7 Safety Advanced V20) (S7-300, S7-400)
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EV1oo2DI: 1oo2 (2v2)-Auswertung mit Diskrepanzanalyse (STEP 7 Safety V20)
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Warnung |
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Berücksichtigen Sie bei der Bestimmung Ihrer Reaktionszeiten beim Einsatz einer Anweisung mit Zeitverarbeitung folgende zeitliche Unschärfen:
Sie müssen das Intervall zwischen zwei Aufrufen einer Anweisung mit Zeitverarbeitung so wählen, dass bei Berücksichtigung der möglichen zeitlichen Unschärfen die erforderlichen Reaktionszeiten erreicht werden. (S034) |
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Zeitliche Unschärfe, die durch den Aktualisierungszeitpunkt der in der Anweisung verwendeten Zeitbasis entsteht:
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① |
Der Aufrufzeitpunkt der Anweisung beim ersten Aufruf im Zyklus n+1 in Bezug auf den Beginn der F‑Ablaufgruppe ist um Δ1 früher als im Zyklus n, z. B. weil Teile des Sicherheitsprogramms der F‑Ablaufgruppe vor dem Aufrufzeitpunkt der Anweisung im Zyklus n+1 übersprungen werden. Die Anweisung berücksichtigt bei der Zeitaktualisierung statt der seit dem Aufruf in Zyklus n tatsächlich abgelaufenen Zeit T1 die Zeit TBasis_1. |
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② |
Die Anweisung wird im Zyklus n+1 ein zweites Mal aufgerufen. Dabei erfolgt keine erneute Zeitaktualisierung (um Δ2). |
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③ |
Der Aufrufzeitpunkt der Anweisung beim Aufruf im Zyklus n+2 in Bezug auf den Beginn der F‑Ablaufgruppe ist um Δ3 später als im Zyklus n, z. B. weil die F‑Ablaufgruppe vor dem Aufrufzeitpunkt der Anweisung im Zyklus n+2 durch einen höherprioren Alarm unterbrochen wurde. Statt der seit dem Aufruf in Zyklus n tatsächlich abgelaufenen Zeit T3 hat die Anweisung die Zeit TBasis_1 + TBasis_2 berücksichtigt. Dies wäre auch dann der Fall, wenn im Zyklus n+1 kein Aufruf erfolgt wäre. |