Beschreibung
Die Anweisung "Wert konvertieren" liest den Inhalt des Parameters IN und konvertiert ihn entsprechend den in der Anweisungsbox ausgewählten Datentypen. Der konvertierte Wert wird am Ausgang OUT ausgegeben.
Die Beschaltung des Freigabeeingangs "EN" ist nicht möglich. Somit wird die Anweisung (unabhängig vom Signalzustand am Freigabeeingang "EN") immer ausgeführt. Die Beschaltung des Freigabeausgangs "ENO" ist nur möglich und erforderlich bei Konvertierung vom Datentyp "DINT" nach "INT".
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Hinweis Bei Konvertierung vom Datentyp "DINT" nach "INT" müssen Sie den Freigabeausgang ENO beschalten und damit eine Überlauferkennung programmieren. Beachten Sie dabei:
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Parameter
Die folgende Tabelle zeigt die Parameter der Anweisung:
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Parameter |
Deklaration |
Datentyp |
Beschreibung |
|---|---|---|---|
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ENO |
Output |
BOOL |
Freigabeausgang |
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IN |
Input |
INT, DINT |
Wert, der konvertiert wird. |
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OUT |
Output |
INT, DINT |
Ergebnis der Konvertierung |
Aus den Klapplisten "<???>" der Anweisungsbox können Sie die Datentypen der Anweisung auswählen. Unterstützt werden die Konvertierungen von "INT nach DINT" und "DINT nach INT".
Beispiel
Das folgende Beispiel zeigt die Funktionsweise der Anweisung "Wert konvertieren "DINT nach INT"" für F-CPUs S7-1200/1500:
Die Anweisung wird, unabhängig vom Signalzustand am Freigabeeingang EN, immer ausgeführt.
Der Wert des Operanden "TagIn_Value" wird in eine Ganzzahl (16 Bit) konvertiert und das Ergebnis im Operanden ""F_DB_1".TagOut_Value" abgelegt.
Wenn während der Ausführung der Anweisung "Wert konvertieren "DINT nach INT"" kein Überlauf auftritt, führt der Freigabeausgang ENO den Signalzustand "1" und der Operand TagOut wird gesetzt.
Sie können den Signalzustand des Freigabeausgangs ENO auch in einem (F-)DB ablegen und für alle/eine Gruppe von Anweisungen mit Überlauferkennung zentral auswerten, ob Überläufe aufgetreten sind.