Beschreibung
Mit der Anweisung "Absolutwert bilden" berechnen Sie den Absolutbetrag des Wertes, der am Eingang IN angegeben ist. Das Ergebnis der Anweisung wird am Ausgang OUT ausgegeben und kann an diesem abgefragt werden.
Die Beschaltung des Freigabeeingangs "EN" bzw. (S7-300, S7-400) des Freigabeausgangs "ENO" ist nicht möglich. Somit wird die Anweisung, unabhängig vom Signalzustand am Freigabeeingang "EN", immer ausgeführt.
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Hinweis Wenn das Ergebnis der Anweisung außerhalb des für den Datentyp zulässigen Bereichs liegt, kann die F-CPU in STOP gehen. Im Diagnosepuffer der F‑CPU wird die Ursache des Diagnoseereignisses eingetragen. Berücksichtigen Sie daher bereits bei der Programmerstellung die Einhaltung des für den Datentyp zulässigen Bereichs! Sie können einen STOP der F-CPU vermeiden, indem Sie den Freigabeausgang ENO beschalten und damit eine Überlauferkennung programmieren. Beachten Sie dabei:
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Parameter
Die folgende Tabelle zeigt die Parameter der Anweisung:
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Parameter |
Deklaration |
Datentyp |
Beschreibung |
|---|---|---|---|
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ENO |
Output |
BOOL |
(S7-1200, S7-1500) Freigabeausgang |
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IN |
Input |
INT, DINT |
Eingangswert |
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OUT |
Output |
INT, DINT |
Absolutwert des Eingangswerts |
Aus der Klappliste "<???>" der Anweisungsbox wählen Sie den Datentyp der Anweisung aus.
Beispiel
Das folgende Beispiel zeigt die Funktionsweise der Anweisung:
Die Anweisung "Absolutwert bilden" wird, unabhängig vom Signalzustand am Freigabeeingang EN, immer ausgeführt.
Der Absolutbetrag des Wertes am Operanden "TagIn_Value" wird berechnet und das Ergebnis im Operanden ""F_DB_1".TagOut_Value" abgelegt.
Wenn während der Ausführung der Anweisung "Absolutwert bilden" kein Überlauf auftritt, dann führt der Freigabeausgang ENO den Signalzustand "1" und der Operand "#TagOut" wird gesetzt.