Beschreibung
Mit der Anweisung "VKE auf negative Signalflanke abfragen" können Sie eine Änderung im Signalzustand des Verknüpfungsergebnisses (VKE) von "1" nach "0" abfragen. Die Anweisung vergleicht den aktuellen Signalzustand des Verknüpfungsergebnisses mit dem Signalzustand der vorherigen Abfrage, der im Flankenmerker (<Operand>) gespeichert ist. Wenn die Anweisung einen Wechsel im VKE von "1" auf "0" erkennt, liegt eine negative, fallende Flanke vor.
Wenn eine fallende Flanke erfasst wird, liefert der Ausgang der Anweisung den Signalzustand "1". In allen anderen Fällen ist der Signalzustand am Ausgang der Anweisung "0".
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Hinweis Die Adresse des Flankenmerkers darf nicht mehrfach im Programm verwendet werden, da in diesem Fall der Flankenmerker überschrieben wird. Dadurch wird die Flankenauswertung beeinflusst, sodass das Ergebnis nicht mehr eindeutig ist. |
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Hinweis Wenn Sie für den Flankenmerker <Operand> der Anweisung einen Formalparameter eines F‑FC verwenden möchten, muss dieser als Durchgangsparameter deklariert sein. |
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Hinweis Für den Flankenmerker <Operand> der Anweisung dürfen Sie die Operandenbereiche "Prozessabbild", "Standard-DB" und "Merker" nicht verwenden. Wird für den Flankenmerker <Operand> der Anweisung der Operandenbereich "Lokaldaten (Temp)" verwendet, muss das verwendete Lokaldatenbit zuvor initialisiert werden. |
Parameter
Die folgende Tabelle zeigt die Parameter der Anweisung:
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Parameter |
Deklaration |
Datentyp |
Beschreibung |
|---|---|---|---|
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CLK |
Input |
BOOL |
Aktuelles VKE |
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<Operand> |
InOut |
BOOL |
Flankenmerker, in dem das VKE der vorherigen Abfrage gespeichert wird. |
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Q |
Output |
BOOL |
Ergebnis der Flankenauswertung |
Beispiel
Das folgende Beispiel zeigt die Funktionsweise der Anweisung:
Im Flankenmerker ""F_DB_1".Tag_M" wird das VKE der vorherigen Bitverknüpfung gespeichert. Wenn eine Änderung im Signalzustand des VKE von "1" auf "0" erfasst wird, wird der Sprung zur Sprungmarke CAS1 ausgeführt.